Ist Gas umweltfreundlich?
Gas gehört zwar zu den fossilen Roh- und Brennstoffen, aber es weißt nur sehr geringe CO2-Emissionen auf, so dass man es durchaus als umwelt- und klimaschonend bezeichnen kann. Außerdem ist es in vielfältigen Bereich einsetzbar, sowohl in privaten Haushalten als auch in der Industrie.


Lohnt sich ein Gasauto?
Zwar steigen die Gaspreise momentan an, jedoch sind die Steuervorteile für Gas als Kraftstoff über die nächsten Jahre gesetzlich gesichert, so dass sich ein erdgasbetriebenes Auto in jedem Fall lohnt. Zudem wird das Tankstellennetz immer mehr erweitert.


Was ist ein Gasrechner?
Ein Gasrechner ist mit allen aktuellen Daten zu Gasanbietern und Gastarifen gefüttert, und gibt dem Verbraucher nach Eingabe von Postleitzahl und Jahresverbrauch eine übersichtliche Liste aller verfügbaren Gasanbieter. Ideal, um einen günstigen Anbieter zu finden.


Was ist der Energieausweis?
Ein Energieausweis muss für Neubauten ausgestellt werden, und ebenfalls für Altbauten im Falle eines Verkaufs. Darauf muss festgehalten sein, wieviel Energie in welcher Form das Haus verbraucht, so dass der Käufer oder Mieter in jedem Fall weiß, was für Kosten auf ihn zu kommen.


Ist Gas sicher?
Erdgas ist im Gegensatz zu dem früher verwendeten Stadtgas nicht explosiv, kann aber mit Sauerstoff eine brennbare Gas-Mischung eingehen. Damit man merkt, wann Gas austritt, hat man es mit dem stechenden Schwefelgeruch versehen. Wir geben Ihnen hier Tipps, was Sie in einem solchen Fall machen sollten.

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Was ist der Energieausweis?

Der Energieausweis ist ein hilfreiches Mittel, um Mietern und Hauskäufern das Leben etwas zu erleichtern. Mit dem Ausweis soll es möglich sein, die Qualität eines Hauses in punkto Energie ungefähr abzuschätzen. So soll man im Voraus besser darüber Bescheid wissen, auf welche Kosten man sich mit einem bestimmten Haus oder einer bestimmten Wohnung energietechnisch und damit kostentechnisch, einlässt.

Spätestens jetzt sollte man sich mit dem Thema auseinandersetzen, denn der Energieausweis kommt. In einigen Fällen ist er sogar schon da: Der Energieausweis wurde nämlich bereits im Jahre 1995 eingeführt. Damals wurde er bei Altbauten aber noch nicht angewandt. Nur Neubauten mussten sich die energetischen Qualitätsgrad bescheinigen lassen.

Ab dem 01.07.2008 ist es nun auch für Gebäude, die vor 1965 gebaut wurden, soweit. Aber auch diejenigen Gebäude, die nach diesem Jahr errichtet wurden, kommen dran. Allerdings erst ab dem 1.1.2009.  Der Vermieter ist in Zukunft gezwungen, einen Energieausweis vorzulegen, wenn der Mieter einen solchen verlangt. Das sollte man auch tun, denn viele haben sich schon darüber geärgert, dass die Verbrauchsangaben des Vormieters nur zum Teil oder gar nicht stimmten.

Eine Motivation zum Vorlegen des Ausweises wurde auch gleich ausgehandelt: 15.000 Euro Strafe soll es geben, wenn die Aushändigung verweigert wird. Ausgenommen sind hierbei Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Außerdem ist der Energieausweis kein Zwang für Privatpersonen, die ihr Haus nicht zur Miete stellen.
Der Energieausweis war allerdings keine leichte Geburt. Denn es mussten lange Verhandlungen zwischen der Politik und den verschiedenen Verbänden geführt werden, bis man sich auf einen einheitlichen Standard geeinigt hatte.

Man unterscheidet momentan zwischen zwei Arten des Energieausweises: Dem verbrauchsorientierten und dem bedardsorientierten Energieausweis. Der verbrauchsorientierte Energieausweis wird mit den Heizkostenabrechnungen von mindestens drei hintereinanderliegenden  Abrechnungszeiträumen erstellt. Der Durchschnitt unter Einbezug der Leerstände etc. wird dann eingetragen. Ab dem 01.10.2008 wird es dann nur noch für Häuser, die nach 1978 gebaut wurden oder mehr als vier Wohnungen haben, die Möglichkeit eines verbrauchsorientierten Ausweises geben.
Der bedarfsorientierte Energieausweis ist die wesentlich zeit- und geldaufwändigere Variante.

Denn hier muss meistens auch ein Gutachter kommen. Der Bedarf des Gebäudes wird in verschiedenen Verfahren errechnet. Man findet zum Beispiel heraus, wie gut die Wärmedämmung ist usw.. Für sehr viele Häusermodelle wird diese Ausweisvariante bald Pflicht sein. An diesem Modell wird kritisiert, dass es für denn Verbraucher nicht möglich ist, die letztendliche Abrechnung mit dem Ausweis zu vergleichen. Generell gibt es einiges an Kritik am Energieausweis, so können heute noch geschickte Firmen Geld damit machen, indem sie dem Hausbesitzer unnötige Wärmedämmungen empfehlen. Man sollte daher genau aufpassen, von wem man sich den Ausweis ausstellen lässt.